3. Hoffest seit 2024 in Fürstenwalde

Gemäß dem Sprichwort: „Aller guten Dinge sind drei“ begrüßte der Mobile unterstützende Teilhabedienst (Mut) der Hoffnungstaler Stiftung zusammen mit der Wohnungswirtschaft Fürstenwalde und der Verein FIKS e.V die Gäste.
„Es freut mich sehr, dass sich unser Hoffest zu einer schönen Tradition entwickelt hat. Dieses Fest steht für Gemeinschaft, Begegnung und gelebte Teilhabe. Hier kommen Menschen unterschiedlichen Alters und mit ganz unterschiedlichen Lebensgeschichten zusammen. Genau das macht diesen Ort aus: dass wir miteinander leben, uns begegnen und voneinander lernen.“ Mit diesen Worten begrüßte Herr Marcus Reichmuth alle Gäste.
Seit Januar 2024 leben im Kiez der Wilhelmstraße nunmehr 8 von der MuT begleitete Menschen mit Assistenzbedarf.
Mit dem Gewinn an Trägerwohnungen in dem Quartier, festigte sich auch eine enge Kooperation mit dem örtlichen Förderverein für Selbsthilfe (FIKS e.V.), welche in diesem Jahr ihr 35-jähriges Bestehen feierte.
Bei sommerlichem Wetter erfreuten sich alle Gäste der Gelegenheit Gemeinschaft zu erfahren, neue Kontakte zu erschließen, alte aufleben zu lassen und gemeinsam eine schöne Zeit zu verbringen. So konnten sich bei Kaffee, Kuchen, einer leckeren Grillwurst und Salaten die Assistenten und Leistungsberechtigten, Wohnungswirtschaftler und Mieter, Alteingesessene und Neuankömmlinge zwanglos näherkommen.
Für die richtige musikalische Einstimmung sorgte dieses Mal wieder eine Band vom Mehrgenerationshaus und Familienzentrum der AWO aus Fürstenwalde
Auch hier gilt ein herzliches Dankeschön für das Engagement und das Mitmachen.
Sinnbildlich für das „Wurzeln schlagen“, spendete die MuT der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal für die Hofgemeinschaft der Wilhelmstraße in Fürstenwalde 2 Bäume von der Baumschule Biesenthal der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal. Passend zur Hofgemeinschaft einen Wilhelmsapfel und eine Williamsbirne.
Ja man könnte sagen, durch die Pflege der Gemeinschaft und der Feste haben sich kleine Wurzeln der Verbindung geschlagen.
„Bäume stehen für Wurzeln, für Wachstum und für Beständigkeit. Sie erinnern uns daran, dass etwas Zeit braucht, um zu wachsen, dass es Pflege braucht und dass daraus etwas Schönes entstehen kann. Ich wünsche mir, dass das auch für unsere Gemeinschaft gilt: dass sie weiter wächst, tiefe Wurzeln schlägt und noch viele Jahre Früchte trägt.“
Ein Dank gilt an dieser Stelle auch der Wohnungswirtschaft Fürstenwalde, welche dieses Fest wieder mit einer Spende unterstützte.
M. Reichmuth
