Gleichstellung und Inklusion
Am 3. Mai 2026 von 20:00 bis 21:00 Uhr war Herr Richter, Verbundleitung MuT Berlin/Brandenburg, zu Gast in der Sendung „Mehr als Ja und Amen“ bei Radio Paradiso. Im Gespräch stand die Frage im Mittelpunkt: Wann ist Inklusion wirklich gelungen — und wie schaffen wir echte Teilhabe für alle?
Worum es ging
Inklusion und Gleichstellung funktionieren erst dann wirklich, „wenn wir nicht mehr darüber sprechen müssen“. Herr Richter erläuterte aus Sicht des Mobilen unterstützenden Teilhabedienstes (MuT), wie alltägliche Unterstützung, gesellschaftliche Barrieren und gelebte Begegnungen zusammenspielen, damit Menschen mit Behinderung oder psychischen Erkrankungen gleichberechtigt teilhaben können.
MuT in Berlin/Brandenburg
Der Mobile unterstützende Teilhabedienst begleitet Menschen im Alltag und fördert ihre gesellschaftliche Teilhabe. Herr Richter berichtete von den Angeboten, den aktuellen Herausforderungen und davon, wie Vielfalt als Bereicherung sichtbar gemacht werden kann. Er ging außerdem auf konkrete Unterstützungsformen ein und nannte notwendige Schritte, damit Inklusion weiter vorankommt.
Kernaussagen aus dem Interview
Herr Richter sprach darüber,
- wie die Vielfalt und Bereicherung durch Menschen mit Behinderungen sichtbar gemacht werden kann,
- welche Unterstützungsangebote bereits bestehen,
- und welche Verbesserungen noch nötig sind, damit Gleichstellung wirklich Alltag wird.
Europäischer Protesttag zur Gleichstellung
MuT und die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal beteiligen sich regelmäßig — auch in diesem Jahr — mit Aktionen am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (5. Mai 2026). Die Teilnahme ist Teil des Engagements der Stiftung für Teilhabe, Würde und Chancengleichheit.
Interview nachhören
Das vollständige Interview mit Herr Richter können Sie hier nachhören: Gleichstellung und Inklusion