Neu in Fürstenwalde: Mobile Teilhabe durch Parallel Tandems

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(Heiko Reichmuth unterwegs mit Julian Kleinhenz (das ist der Jüngere) und Michael Rückert. Mobil sein heißt, soziale Teilhabe zu erfahren. © Marcus Reichmuth)

Mitarbeitende der MuT sowie erste Nutzer*innen haben das Tandem bereits getestet und sind begeistert. Besonders Menschen mit kognitiven oder Sinnesbeeinträchtigungen sowie mit psychischen Erkrankungen (z. B. Angststörungen) profitieren davon. Das Parallel-Tandem ermöglicht ihnen, gemeinsam mit einer Assistenzperson sicher Rad zu fahren, ihr Umfeld zu erkunden und dabei soziale Teilhabe zu erleben.

Julian Kleinhenz hat bereits erste Erfahrungen mit dem Parallel-Tandem gemacht. Assistiert wurde er dabei von Heiko Reichmuth. Für ihn eine „tolle Geschichte“, wie er die Ausfahrt bezeichnet. „Endlich kann ich mit meinem Assistenten auch per Fahrrad unterwegs sein“, freut er sich. Und vielleicht kann er nach einiger Zeit selbstständig in die Pedale eines Fahrrads treten. Und auch Michael Rückert freut sich über den mobilen Zugewinn. Neben seinen Rehasport möchte er zukünftig auch seine Freizeit aktiv gestalten. Da sind assistierte Ausfahrten genau das Richtige.

Und das sind die Ziele, die mit dem Tandem Ziele erreicht werden:

  • Verbesserung der Mobilität
  • Verbesserung der Verkehrssicherheit durch Fahrtraining
  • Steigerung der sozialen Teilhabe durch gemeinsame Ausflüge. So kann Isolation vermieden werden
  • Förderung der körperlichen Gesundheit
  • Abbau von Ängsten (z. B. Angst vorm Radfahren) und Stärkung des Selbstvertrauens

Fazit: Dieses Angebot leistet also einen wertvollen Beitrag zur Inklusion.